
DIE GESCHICHTE DER BÜHNE
Die Freilichtbühne Gföhlerwald entstand 1987 in einem ehemaligen Steinbruch bei Gföhl in Niederösterreich. Schon damals erkannte man das besondere Potenzial dieses Naturraums: Felswände, Waldkulisse und ein Gelände, das wie geschaffen war für große Freiluftaufführungen.
Bereits 1988 ging die Bühne mit der ersten Karl-May-Inszenierung an den Start – „Winnetou I“ – und damit begann eine Tradition, die das Waldviertel über Jahrzehnte prägen sollte. Zu den Gründungsfiguren bzw. frühen Trägern der Bühne zählten u. a. Heinrich Hubertus Koziol, Adolf Blauensteiner sen., Thomas Koziol und Peter Görlach. Die Bühne selbst liegt in einem früheren Steinbruch im Besitz der Familie Blauensteiner.
In den folgenden Jahren wuchsen die Karl-May-Festspiele Gföhl zu einem echten Publikumsmagneten heran. Jeden Sommer wurden neue Abenteuer aus der Welt Winnetous gezeigt. Die Naturkulisse des Steinbruchs verlieh den Stücken dabei eine besondere Wirkung.
Die Freilichtbühne wurde im Laufe der Zeit immer weiter ausgebaut und konnte schließlich bis zu 3.000 Besucher aufnehmen. Ein besonders charakteristisches Element des Geländes ist auch der See innerhalb der Bühnenlandschaft, der das Bühnenbild einzigartig macht.
2017 feierte die Freilichtbühne ihr 30-jähriges Bestehen, begleitet von einer großen Jubiläumsveranstaltung mit prominenter Besetzung und Rückblicken auf drei Jahrzehnte Festspielgeschichte.
Nach der letzten großen Veranstaltung im Jahr 2017 blieb es auf der Freilichtbühne Gföhlerwald mehrere Jahre lang ruhig. Bis 2024 fanden dort keine regelmäßigen Großproduktionen mehr statt. 2025 wurde die Bühne schließlich wieder neu belebt: Die Eventmacher organisierten erste verschiedene Veranstaltungen, um das Gelände wieder stärker in das regionale Kulturleben einzubinden und neue Impulse zu setzen.
Diese Aktivitäten dienen auch als Vorbereitung für das große Ziel: 2026 wird die Freilichtbühne wieder an ihre Tradition anknüpfen und endlich mit den Karl-May-Festspielen erneut durchstarten. Begleitend dazu sind auch künftig diverse Kabarettabende geplant, um das Programm abwechslungsreich zu gestalten und die Freilichtbühne zusätzlich als Kulturstätte für unterschiedliche Genres zu etablieren.
Wir freuen uns auf euer Kommen!
Der Grosse Umbau 2026
Damit die Bühne wieder mit Leben erfüllt werden kann und das Gelände für unsere Gäste in neuem Glanz erstrahlt, waren umfangreiche Arbeiten notwendig. So wurden unter anderem die alten, morschen Sitzbänke der Tribüne entfernt und die gesamte Zuschauertribüne umfassend erneuert. Gleichzeitig wurde die Spielfläche vergrößert, um noch eindrucksvollere Inszenierungen zu ermöglichen. Eine neu errichtete Steinmauer sorgt nun für eine klare und harmonische Abgrenzung zwischen Bühne und Publikum.






